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Wie kann ich mein Kind unterstützen?

Natürlich möchten Eltern ihr Kind in punkto Schule unterstützen, vor allem, wenn es um Hausaufgaben, Üben für Klassenarbeiten und das Lernen im Allgemeinen geht.
Wichtig ist hier immer eine gute Zusammenarbeit mit dem Klassenlehrer und dem Fachlehrer des Kindes, und zwar nicht erst, wenn sich Schwierigkeiten oder Probleme anbahnen. Die meisten Lehrer empfinden es als angenehm, wenn die Eltern einen guten Kontakt mit ihnen pflegen. Oft stehen sie den Eltern auch gerne mit Lerntipps, Rat und Tat zur Seite. Allerdings sollte man den Lehrer nicht unbedingt zwischen Tür und Angel in der großen Pause abfangen, um mit ihm zu reden, außer es handelt sich um eine äußerst dringende Angelegenheit.
Besser ist es, wenn man selber auf dem Elternabend nachfragt, wann man den Lehrer am besten sprechen kann. Apropos Elternabend: Eltern sollten diese keinesfalls versäumen, nicht nur der wichtigen Infos über Klassengeschehnisse wegen, sondern auch, um mit anderen Eltern in Kontakt zu kommen.
So kann man sich nämlich über seine Kinder austauschen und findet auch hier oft Rat und Hilfe.
Viele Eltern klagen darüber, dass die Kinder nicht gerne Erlebnisse aus der Schule erzählen und oft nicht mal bereit sind mitzuteilen, was sie an Hausaufgaben aufbekommen haben. Hier empfiehlt es sich, dem Kind ein wenig Zeit zu geben, bevor man nachfragt. Man kann zum Beispiel etwas aus der eigenen Schulzeit oder vom Job erzählen, um das Kind zum Reden zu ermutigen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Kinder in der Schule die ersten, wichtigen Erfahrungen ohne die Eltern machen und diese nicht unbedingt alle mit den Eltern teilen möchten.
Unterstützen kann man sein Kind hier, wenn man ein offenes Ohr hat, sobald das Kind etwas loswerden möchte.
Ansonsten gilt es zu respektieren, dass auch das Schulkind ein Recht auf Privatsphäre hat.
Bei den Hausaufgaben ist nicht immer zwingend Elternhilfe erforderlich. Bittet das Kind um Hilfe, sollte man nachfragen, welche Unterstützung es konkret braucht. Sehr sinnvoll ist es hier, dem Kind von Anfang an den Gebrauch von Nachschlagewerken schmackhaft zu machen. Man sollte sich hier auch nicht scheuen, zuzugeben, wenn man selber etwas nicht mehr so genau weiß, und ebenfalls von Duden oder Wörterbuch Gebrauch machen. Sollte das Kind Problem Beispiel beim Schreiben, Lesen oder Rechnen haben, die ins Auge fallen, ist wiederum ein Lehrergespräch angebracht. Oftmals entwickeln sich gerade Kinder in der ersten und der zweiten Grundschulklasse sehr unterschiedlich. Bevor man das Kind einem Schulpsychologen vorstellt, sollte man ihm immer erst ein wenig Zeit geben oder aber schauen, ob man selber die Ursachen für die Probleme herausfinden kann. Viele Kinder sind deshalb unkonzentriert oder wenig motiviert, weil sie einer Überbelastung durch Medien wie Fernseher oder Computer ausgesetzt sind. Oft ist der Tagesplan des Kindes auch einfach zu vollgestopft: Ein Schulkind, das an jedem Wochentag einem Hobby, einer Sportart oder dem Spielen eines Instruments nachgeht, ist genauso überfordert wie das Kind, welches zu viel Zeit vor der Spielkonsole verbringt. Hier macht es Sinn, sich zusammen mit ihm den Tages-und Wochenplan einmal genau und kritisch anzuschauen: Wieviel Zeit geht für Fernsehen und Videospiele drauf, wie viele Verpflichtungen liegen in der Woche an? Manchmal muss hier einiges gestrichen werden, gar nicht einmal, um diese Zeit zum Lernen verwenden zu können, sondern damit das Kind sich entspannen kann: zum Beispiel beim Spielen an der frischen Luft.
Gibt es trotzdem weiterhin Probleme in Bezug auf schulische Leistungen, die man selber nicht lösen kann, hilft ein Schulpsychologe weiter. Viele Schulen haben hier auch Schulsozialarbeiter, welche zu Rate gezogen werden können.
Oftmals tun Eltern aber auch zu viel des Guten. Ein Kind, das vom ersten Schultag an- wenn auch mitunter nur indirekt- zu spüren bekommt, dass es möglichst das Abitur machen soll, kann leicht Schul-und Versagens-Angst entwickeln, die sich dann in Nervosität, Unsicherheit oder Lernschwäche äußert. Auch wenn dem Kind klar sein sollte, dass ein guter Schulabschluss viele Türen öffnen kann, werden hier die Weichen noch nicht in den ersten Jahren gestellt. Viele Schüler bekommen den richtigen "Kick" erst nach der Pubertät, und ein höherer Schulabschluss kann auch oft berufsbegleitend nachgeholt werden. Wichtig ist, dass das Kind angstfrei und motiviert in den Unterricht geht. Hierzu können die Eltern sehr viel beitragen, auch auf indirektem Wege, indem die Situation zuhause stressfrei, liebevoll und ohne Spannungen ist.