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Es gibt Schulmodelle, welche den Schülern ermöglichen, ihre Hausaufgaben in der Schule anzufertigen. Diese Angebote machen vor allem Ganztagsschulen: Die Schüler erhalten hier Hausaufgaben, welche sie meist nach der Mittagspause anfertigen. Dies geschieht in Kleingruppen unter Aufsicht eines Lehrers. Oft sind die Aufgaben der Schüler in sogenannte E-und Ü-Aufgaben unterteilt. Die Ü-Aufgaben beinhalten die Hausaufgaben, die jeder Schüler zu machen hat. Die Ü-Aufgaben bereiten auf Klassenarbeiten vor oder geben dem Schüler die Möglichkeit, Unterrichtsstoff durch übende Wiederholung zu festigen.
Viele Eltern begrüßen es, wenn ihre Kinder die Aufgaben in der Schule erledigen. Sie fühlen sich davon befreit, als "Hilfslehrer der Nation" allnachmittäglich die Hausaufgaben zu beaufsichtigen.
Die Schule sieht die Anfertigung der Hausaufgaben während der Schulzeit noch unter anderen Gesichtspunkten: Viele Lehrer befürworten es, dass die Schüler während der Schulzeit ihre Aufgaben machen, weil diese sie dann weitgehend allein bewerkstelligen müssen, sie haben nur das eigene Wissen und ihre Kenntnisse zur Verfügung. Die Lehrer sehen dies auch unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit, denn so werden Kinder, deren Eltern aufgrund von Bildung, Beruf oder fehlender Zeit nicht so umfassend helfen können, nicht benachteiligt.
Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass es Kinder gibt, die lieber zu Hause in den eigenen vier Wänden lernen möchten, sehr ungern in einer Gruppe arbeiten oder schlicht und einfach einen anderen Rhythmus haben.
Hat ein Kind aber keine Probleme damit, die Hausaufgaben in der Schule zu machen, bietet dies Modell auch noch andere Vorteile: Das Kind hat den Nachmittag meist zur freien Verfügung.
Das Anfertigen von Hausaufgaben in der Schule ist aber an einige, wichtige Bedingungen geknüpft, die von der Schule geleistet werden sollten: Die Gruppen müssen eine überschaubare Größe haben, man muss in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre lernen können und möglichst von derselben Lehrkraft unterstützt werden.
Das Kind muss auch umfangreichere Fragen stellen dürfen, lernen, selbstständig zu arbeiten und darf dabei nicht von Mitschülern gestört werden. Ist es mit seinen Aufgaben fertig, die Hausaufgabenzeit aber noch nicht herum, sollte es andere sinnvolle Arbeiten erhalten- oder aber die Möglichkeit bekommen, sich zum Spielen oder zum Ausruhen zurückziehen zu dürfen.
Viele Kinder helfen auch gerne den anderen beim Arbeiten oder machen Gebrauch von zusätzlichen Lernangeboten.
Wer als Elternteil nun aber denkt, mit den Hausaufgaben überhaupt nichts mehr zu tun zu haben, der täuscht sich genauso wie der Schüler, der jetzt meint, nicht mehr außerhalb der Schule für diese etwas tun zu müssen.
Die meisten Lehrer schätzen es, mit den Eltern in Kontakt bezüglich des Lernverhaltens ihrer Schüler zu stehen. Und Aufgaben, die in der Schule nicht geschafft worden sind, werden in der Regel zuhause gemacht werden müssen. Auch um das Vokabellernen oder eine Vorbereitung auf eine Klassenarbeit daheim kommt das Kind
nicht immer herum.