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Länge der Hausaufgaben

Wie lange dürfen Hausaufgaben sein?

Natürlich gibt es in den einzelnen Bundesländern Richtlinien, die besagen, wie lange Schüler über ihren Hausaufgaben sitzen sollen. Hierbei gilt, dass das Kind sich in der ersten und in der zweiten Klasse etwa 30 Minuten lang mit seinen Hausaufgaben beschäftigen soll, in der dritten und vierten Klasse steigt diese Zahl dann bis auf eine Stunde pro Tag an. In der fünften und sechsten Klasse werden ungefähr 90 Minuten pro Tag angesetzt.
Wichtig für Eltern ist es zu wissen, dass nicht alle Hausaufgaben immer zum zum nächsten Tag aufgegeben werden. Wird zum Beispiel am Montag eine Hausaufgabe für den Mittwoch aufgegeben, kann es sein, dass das Kind am Montag fast gar nichts für den Folgetag aufhat. Die Eltern tun gut daran, besonders Grundchulkinder zu fragen, was sie aufbekommen haben.
Hat man den Eindruck, dass das Kind länger an den Hausaufgaben sitzt als angemessen, sollte man zuerst mit dem Kind selber die Ursachen herausfinden. Hat das Kind die Aufgabe verstanden? Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass es herumrätselt oder sich mit falschen Lösungsansätzen verzettelt.
Arbeitet das Kind konzentriert? Oft sitzen Kinder deshalb lange über ihren Aufgaben, weil sie zwischendurch an andere Dinge denken oder sich mit anderem beschäftigen: Ist ein Zweitklässler zum Beispiel während seiner Hausaufgaben aufgestanden und hat mit seinen Geschwistern gesprochen oder dem Fernseher einen kurzen Zwischenbesuch abgestattet, wird klar, warum er die Aufgaben in der dafür vorgesehenen Zeit nicht erledigen konnte. Aber es kann auch sein, dass das Kind lustlos oder unkonzentriert an die Aufgaben herangegangen ist, und es deshalb länger gedauert hat.
Mitunter fallen einem Kind auch manche Fächer schwerer als andere. Ist man sich aber sicher, dass das Kind konzentriert und ohne Pause gearbeitet hat und trotzdem wesentlich länger ( mehr als eine Viertelstunde) für seine Hausaufgaben braucht, kann man die Eltern befreundeter Klassenkameraden fragen, wie lange die Aufgaben dort in der Regel dauern. Haben mehrere Elternpaare den Eindruck, dass die Kinder zu lange an ihren Aufgaben sitzen, weil sie offensichtlich zu viel aufbekommen, kann ein Gespräch mit dem Lehrer hilfreich sein.
Gehört das Kind aber eher zur Kategorie der Träumer oder hat es die Angewohnheit, sich schnell ablenken zu lassen, hilft ein Kurzzeitwecker. Dieser wird auf die Arbeitszeit eingestellt, in der das Kind die Aufgaben eigentlich ohne Mühe schaffen könnte. Ist es zum Zeitpunkt des Klingels erst zur Hälfte fertig, kann man gemeinsam überlegen, woran dies liegt und was nun zu tun ist.