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Richtig Fehler korrigieren.

Das richtige Korrigieren von Fehlern wird von Lehrern während ihres Studiums gelernt. Sie klassifizieren Fehler und lernen vor allem, wie man einen Fehler zu einem sinnvollen Lern-oder Aha-Erlebnis macht.
Eltern verfügen über eine solche Ausbildung aber nicht, dennoch stehen sie oft vor der Aufgabe, Fehler bei den Hausaufgaben oder beim Üben für Klassenarbeiten verbessern zu müssen.
Dabei ist zunächst zu bedenken, dass beileibe nicht alle Lehrer fehlerfreie Hausaufgaben verlangen. Denn die Lehrer möchten ja selber anhand der Hausaufgaben feststellen, wo das Kind noch Fehler macht, weil es etwas nicht verstanden hat, oder einfach noch mal üben muss.
Möchte das Kind nun zum Beispiel in einem Hausaufsatz oder in einem Bericht Rechtschreibfehler von Mutter oder Vater korrigiert haben, schreiben viele Eltern das falschgeschriebene Wort auf einen Zettel und lassen dies vom Kind abschreiben oder aber diktieren die richtige Schreibung. Diese Korrektur geht schnell, ist aber in höchstem Maße uneffektiv: Das Kind erhält kein Bewusstsein über seine Fehler. Eine andere Methode ist zum Beispiel, den Text als Elternteil durchzulesen und dann mit Bleistift alles, was nicht Rechtschreibnorm entsprechend geschrieben ist, vom Kind selber zu korrigieren lassen- zum Beispiel durch Nachschlagen im Duden. So lernt das Kind, genau hinzuschauen und erhält zudem eine Möglichkeit, seine Fehler selber zu verbessern.
Gleiches gilt für einen Hausaufsatz, bei dem das Kind einmal nicht das treffende Wort gefunden hat oder sich oft wiederholt. Auch hier kann man gemeinsam überlegen, wie man etwas treffender oder variationsreicher ausdrücken kann.
Viele Fehler sind Flüchtigkeitsfehler. Hier hilft es, dem Kind das Heft noch einmal hinzulegen mit der Bitte, Wort für Wort genau durchzulesen. Diese Zweitkorrektur sollte aber immer erst nach einer Pause erfolgen. Denn man erzielt bessere Korrekturerfolge, wenn zwischen dem ersten Aufschreiben und Durchlesen und der zweiten Korrektur eine Pause liegen.
Eltern neigen auch oft zu einer vorschnellen Korrektur. Sie verbessern einen Fehler, ohne dem Kind eine Chance zu geben, dies selber zu tun. Gerade in der Rechtschreibung aber auch bei Mathe-Aufgaben findet das Kind die Fehler nämlich erstaunlich oft selber.
Eltern tun gut daran, mit dem Schulkind abzumachen, dass es erst selber ein oder zweimal seine Arbeit auf Fehler hin durchschauen soll, bis sie dann selber noch vorhandene Fehler zu verbessern helfen.
Einen großen Vorteil hinsichtlich der Fehlerkorrektur haben die Eltern jedoch den Pädagogen gegenüber.
Erstere kennen ihr Kind sehr gut. Sie wissen, wie es auf Fehler und Korrekturen reagiert und können dementsprechend handeln.