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Richtige Einteilung der Hausaufgaben
Die richtige Einteilung der Hausaufgaben ist etwas, das schon Grundschulkinder erlernen können. Normalerweise teilt man die Aufgaben nach ihrem Schweregrad ein: Das, was die meisten Schwierigkeiten macht, wird als erstes in Angriff genommen. Oder man nimmt den Zeitfaktor zur Hilfe: Die Arbeit, welche den größten Umfang hat, wird als erste bewerkstelligt. Mitunter sind Kinder aber mit dieser Einteilung nicht einverstanden: Sie schrecken vor der schwierigen oder zeitaufwändigen Aufgabe am Anfang eher zurück oder wissen selber gar nicht, was sie als erstes erledigen sollen oder warum.
Sobald das Kind Hausaufgaben aufbekommt, sollte man es nach Art und Umfang der Aufgaben fragen. Wichtig ist auch, ob es alle Aufgaben für den nächsten Tag aufbekommen hat. Ist dies der Fall, kann man das Kind fragen, in welcher Reihenfolge es die Aufgaben erledigen möchte und spielerisch für eine sinnvolle Einteilung sorgen. Hierfür kann man eine Lerneisenbahn für die Pinnwand erstellen: Man malt mit dem Kind eine Lok oder schneidet sie aus einer Zeitung. In diese kommt ein Foto des Kindes. Dann werden mehrere, unterschiedlich große Wagen für die Fächer gemalt und mit den Namen der Fächer beschriftet. Das Kind kann nun auf seiner Pinnwand die Wagen der Reihe nach stecken und entscheiden, welche "Ladung" es als erstes in Angriff nehmen möchte. Dabei sollte man dem Kind auch die Freiheit lassen, einmal einen Wagen abkoppeln zu dürfen.
Viele Grundschulkinder üben nämlich gerne in den Abendstunden lesen, weil sie auch einmal dem Vater vorlesen möchten.
Grundvoraussetzung ist immer, dass das Kind weiß, was es zu wann aufhat. Hier hilft ein Aufgabenheft. Das Kind sollte immer erst schauen, was es zu tun hat.
Ist man sich als Eltern unsicher, wie das Kind seine Aufgaben einteilen soll, kann man auch immer das Gespräch mit dem Klassen-oder Fachlehrer suchen.
Zur sinnvollen Einteilung der Hausaufgaben gehören auch die Arbeitspausen. Man sollte das Kind ermuntern, eine Pause einzulegen. Manchmal nehmen die Kinder sich diese instinktiv, in dem sie kurz aufstehen, zum Fenster gehen oder einfach nur den Stift hinlegen. Man sollte sie dabei auf jeden Fall gewähren lassen, denn in der Regel werden sie nach einer kurzen Unterbrechung sofort weiterarbeiten.

Möchte ein Kind mal eine neue Einteilung ausprobieren oder will die alte einfach nicht mehr, kann man es die Einteilung auswürfeln lassen: Man guckt, in wie viel Fächern es Aufgaben gibt und gibt diesen Fächern Zahlen: Rechnen ist zum Beispiel eine Eins, Schreiben eine Zwei, Lesen eine Drei und so weiter. Gibt es mehr Zahlen als Fächer, kann man sich für diese etwas ausdenken, zum Beispiel: "Vier Englischvokabeln wiederholen".
Und zu guter Letzt sollte man es dem Kind auch erlauben, eine schwierige Sache zu unterbrechen, um sich einer anderen Aufgabe zuzuwenden, dies kann man ab Ende der dritten Klasse austesten.